Profi gegen Amateur oder Freddy vs. Horst jun.
24. Juni 2014
Manchmal muss es schnell gehen oder Jan vs. Walter
24. Juni 2014
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Das Duell der Ausreden oder Harry vs. Dirk

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Es gab wohl ordentlich Sonne

Der Glutofen und seine Folgen, ein Duell der besonderen Art.

Wie soll man ein Duell beschreiben, dass von vornherein von allen Ausreden, die der Golfsport so kennt, geprägt war.

Schon bei der Wahl eines geeigneten Platzes, der natürlich unserer Spielweise würdig sein musste, haben wir uns schwer getan. Gibt es in Deutschland überhaupt noch Plätze für uns !?
Ziel war es einen neutralen Spielort zu finden, der natürlich unseren hohen Anforderungen an das Golfspiel gerecht wurde, damit wir unser gesamtes Schlag Repertoire zeigen und anwenden konnten.
Warum hat man sonst so viele Schläger im Bag !!! Nach zahlreichen Telefonaten haben wir uns dann für den GC Elfrather Mühle entschieden. Endlich, es war vollbracht !!. Ich glaube, dass das nur noch durch die Papstwahl hätte übertroffen werden können.

Der GC Elfrather Mühle, ein wunderschöner Platz, mit ganz, ganz, ganz viel Wasser und das an Stellen, wo man es nicht vermutet. Erschwerend kam dann auch noch Hitze und eine sehr hohe, wenn nicht gar tropische
Luftfeuchte hinzu, also eigentlich genug Stoff, für einen Tag an dem „Golfhelden“ geboren werden.

15.00 Uhr: Start am Loch 1, unser erstes Aufeinandertreffen und wir waren uns von ersten Minute einig, ein Bier wäre jetzt toll.
15.05 Uhr: Die Suche nach den Abschlägen…………………………………………………mit Erfolg !!!
15.10 Uhr: Das Grün kommt näher oder ist es vielleicht doch nur eine Fata Morgana
15:17 Uhr Wir konnten es nicht glauben, aber die Bälle sind im Loch versenkt und der erste Punkt ging an mich.

Die Nächsten Bahnen zeigten wir ein sehr durchwachsenes Spiel auf einem Niveau, für das ich noch einen Begriff suche, sagen wir mal so, es waren schon sehr interessante Schlagvarianten dabei.
Mit 2 Löchern Vorsprung für mich ging es dann auf die Back 9. Die klimatischen Bedingungen wurden nicht besser, im Gegenteil, zu heiß und feucht, gesellte sich nun auch noch Gewitter dazu und das Grollen
im Hintergrund klang wie Gelächter ob unserer Spielweise. Das war der Zeitpunkt an dem ich mir einen Servicewagen mit viel Bier herbeiwünschte. Leider blieb der Wunsch Vater des Gedankens.

Vom Winde verweht

Vom Winde verweht

Seltsamerweise kam bei mir dann ein altes Problem zurück, womit ich in den letzten Jahren überhaupt kein Problem hatte. Der fiese berüchtigte Socket erschien mir und klebte nun fortan an meinem Schläger. Harry erkannte meine Schwäche und fand spontan zu alten Stärken zurück und nutzte das direkt um auf den folgenden Bahnen auszugleichen. Siegestrunken und gepaart mit der Vorfreude auf den Sieg, kam Bruder Leichtsinn ins Spiel und so kam es wie es kommen musste, Bahn 14 ein kurzer Put verschoben und auch der Rückput ging nicht ins Loch. Eigentlich wollte ich Harry den Ball schenken und damit das Loch teilen, so kam ich unerwartet zum Ausgleich.
Unentschieden ! Die nächsten Bahnen spielten sich nach dem Klassiker, vom Winde verweht. Ich habe den Film nie gesehen, aber der Titel passte prima, Mit dem drohenden Gewitter nahmen jetzt auch noch starke Böen Einfluss auf unser Spiel. Harry, der alte Fuchs, spielte clever, aber eher unfreiwillig die Bälle unter dem Wind hindurch. Meine Bälle flogen schön, aber leider waren sie auch leichte Beute für den Wind (könnte an meinen Slice liegen) und somit musste ich am Ende die Bahn 15 abgegen und die 16. wurde geteilt. Bahn 17, Vorentscheidung oder Verlängerung ? Ich will es kurz machen. Harry hat den Sack an diesem Par 3 zugemacht. Das Wasser hatte mich magisch angezogen und er konnte lässig zum Bogey einlochen.

2 auf 1, Glückwunsch Harry und Danke für die nette Runde !!!

So sehen Sieger aus

So sehen Sieger aus

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