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Die Revanche!!

Viertelfinale 2017 – für Stephan irgendwie ein Deja – vue Erlebins….. Aber fangen wir vorne an. Abgehetzt kamen wir beide aus dem Büro am Velderhof an. Ohne Einschlagzeit gingen wir direkt auf die 1.

Allerdings konnte ich für mich einen klaren Vorteil verbuchen, der am Ende wohl entscheidend war. Ich konnte auf Toilette gehen und Stephan hat den Angstschiss nicht erledigt. Mit zittriger Handlandete sein erster Ball im Baum nahe der Ausgrenze, den 2.Schlag verzog er auch ordentlich, so dass das erste Loch ohne Probleme an mich ging.

Die nächsten Löcher spielte Stephan konstant beschissen , so dass mein 4 Paar einen soliden Vorsprung von 4 auf ergaben und das nach 4 Loch.
Auch die 5 begann identisch. Stephans Drive von ca. 300 Meter landete im Niemandsland – mein bescheidener Drive von 220 Meter auf dem Fairway. Leider war ich dann zu nachlässig und spielte den 2. Schlag ins Rough und konnte trotz des enormen Vorteils das Loch nicht mehr gewinnen. Nein es kam noch schlimmer. Ich hackte noch einen kurzen Chip und verlor das Loch mit einem Trippelbogey. Und man kann es ahnen es kam wie es kommen musste.

Das bedeutete die Wende. Stephan drehte groß auf. Birdie an der 6 und einige Paar drehten das ganze Spiel und plötzlich sah ich mich 2 down nach 11 Loch. Eine Katastrophe, obwohl ich weiterhin ordentlich den Ball traf.

Wahrscheinlich war Stephan zwischenzeitlich in der Lage die Toilette zu besuchen und sich seiner Angst zu entledigen. Anderst konnte ich mir diese Steigerung nicht vorstellen.

Zwischenzeitlich konnte ich das Spiel wieder ausgeglichen gestalten, da meine Putts den entscheidenden Touch besser waren.

Nach der 17 lag ich dann wieder 1 auf und am Abschlag der 18 ( Par 5 ) riskierte Stephan alles. Sein Ball näherte sich verdächtig der Ausgrenze und ich hatte das Spiel schon abgehakt. Umso nervöser wurde ich als wir den Ball spielbar innerhalb des Platzes fanden. Nur noch ca. 140 Meter zum Grün ( 460 Meter Par 5). Ich erinnerte Stephan dann kurz an das letzte Jahr und das veranlasste ihn zum Nachdenken……

Das Ende kam wie es kommen musste – ich gewann auch die 18!!

Stephan zeigte sich als großer Sportsmann und bestätigte dass wir viel Spass hatten und auch der Sieg dieses Jahr weitaus weniger glücklich verlief als im Vorjahr.

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