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Das Dauerduell der Giganten oder Guido vs. Sebastian

Zum Ersten, zum Zweiten und zum Dritten!
Die Cologne-Sockets-Matchplay-Serie hat erst drei Jahre auf dem Buckel, aber schon zweimal kam es zum Duell der Duelle: Guido gegen Batti. Sie waren legendär. Das Finale 2015 konnte ich im Stechen gewinnen und den Pokal in den Himmel Kölns recken, beim Halbfinale 2016 revanchierte sich Guido und schlug mich 2&1 (Wer nochmal in Erinnerungen schwelgen will. Die Matches hier und hier zum nachlesen…)
Die dritte Begegnung sollte nicht minder spektakulär werden, obwohl sie eigentlich nie hätte stattfinden sollen. Nach der Niederlage aus dem Vorjahr war mein Respekt gegenüber El Presidente riesig. Deshalb hatte ich alles versucht, um die Partie zu verhindern. Mein Plan: Einen Kopfgeldjäger einschalten. Ich wusste, dass Guido noch ab und zu mit ein paar Kumpels gegen den Ball tritt (auch wenn er es besser lassen würde… 😉). Wenige Tage vor unserem Match war es wieder so weit und Guido spielte eine Runde Fußball. Mit horrenden Bestechungsgeldern setzte ich einen seiner „Freunde“ auf ihn an. „Sens ihn richtig um“, hatte ich gesagt. „Die Achillessehne ist seine Schwachstelle“. Gesagt, getan. `Der, dessen Name nicht genannt werden darf` rauschte in bester Uli-Borowka-Manier in Guido rein und es machte „Peng“: Achillessehne angerissen. Das sollte reichen.
Doch ich hatte die Rechnung nicht mit Mr. Bravehart Guido Garnies und dem Robert Hoizer der Cologne Sockets, Wettspielleiter Stephan, gemacht. Die beiden Freunde handelten eine medical extensions aus und die Erstrunden-Frist wurde verlängert. Guido bekam also doch die Chance, sich seine Niederlage auf dem Golfplatz abzuholen. Da ich weiß, wie unangenehm es sein, gegen einen „angeschlagenen Boxer“ zu spielen, wollte ich auf Nummer sicher gehen und hatte am Tag vor unserem Duell noch Guidos Zahnarzt auf ihn angesetzt. Doch trotz blauer Lippe und angerissener Achillessehne erschien Guido am 7.6. pünktlich im Frankfurter Golfclub. Er hatte angeboten, mich in meiner hessischen Heimat zu besuchen. Ich hatte im Gegenzug eine Startzeit in einem der schönsten Clubs Deutschlands organisiert.

Die 2. Neun waren ein Traum. Oder wie Guido sagen würde Alptraum

Nach Begrüßung und Einschlagen ging es auf die Bahn. Und was soll ich sagen, so viele Worte ich über die Vorgeschichte unseres Duells verloren habe, so wenig möchte ich über die ersten Neun Bahnen an diesem Tag verlieren. Gut, es war ziemlich stürmisch und der enge Parklandkurs im Frankfurter Stadtwald ist extrem anspruchsvoll, aber das Niveau unserer Schläge war mehr als überschaubar. Nach einer schnellen 2auf-Führung für mich, glich Guido wieder aus und es ging all square auf die zweiten Neun. Ich weiß nicht, ob es die Achillessehen oder der Zahn war – es war mir auch völlig gleichgültig – aber Guido fand an diesem Tag im Frankfurter GC nie zu seinem Spiel. Ich hingegen schon. Auf den zweiten Neun spielte ich sehr gelungene zwei über Par und beendete die Partie nach 15 gespielten Löchern mit 4und3. Mein Plan hatte also funktioniert.
Dank dir Guido für ein faires und unterhaltsames Match – und gute Besserung! 😉

Euer Batti

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