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Erster Finalgegner steht fest oder Golffather Freddy vs. Zahnspengler Zoltan?

Freddy und Zoltan haben sich wieder lieb

Freddy und Zoltan haben sich wieder lieb

Der Geldtopf findet seinen Deckel.
Erster Finalgegner steht fest.
Golffather Freddy oder Zahnspengler Zoltan?

Still und leise, aber begleitet von Blitz und Donner, haben Zoltan K. und der Schreiber dieser Zeilen, Freddy R., ihr Halbfinale der Cologne Sockets Jahresmatchplay Serie 2014 im Golf & Land Club Köln-Refrath ausgetragen. Gestern am Freitag den 15.08. haben sich die beiden Ambitionierten Golf-Junkies für die Traditionswiese in Köln-Refrath verabredet. Freddy R. freute sich auf einen „neutralen“ Platz, aber nix da, Zoltan K. ist Mitglied im G&LC Köln und hatte sich damit den ersten kleinen Heimvorteil verschafft. Es kam aber wie es kommen musste im diesjährigen Sommer, die Wetterprognose war Katastrophal, in Köln und Bergisch Gladbach war vormittags Land unter, und der junge Wilde aufstrebende Zahnspengler Zoltan K. aus Bergisch Gladbach versuchte eine Stunde vor TeeTime den alten grasfressenden Haudegen Freddy R. von einer Terminverschiebung zu überzeugen. „Nix do`des wird scho, stell di net so on“, war die knappe Antwort von Freddy und man traf sich tatsächlich um 14 Uhr im Clubhaus in Refrath. Und der alte Ösi sollte Recht behalten, pünktlich zum Abschlag war der Regen vorbei und es kam tatsächlich teilweise die Sonne zum Vorschein. Allerdings nur 15 Loch, dann kam es dafür umso heftiger und Blitz und Donner begleitende das Spiel der Beiden.

Der Wettkampf und die Auseinandersetzung über 18 Loch begann dann freundlich, höflich aber innerlich angespannt, denn zum einen wollte das Jungjemüs Zoltan K. den Heimvorteil nutzen und sofort mit Vollgas loslegen und zum anderen war sich der alte Alpenösi bewusst das er sofort, ab Tee 1, konzentriert und ohne Fehler dem Zahnspengler den Golfzahn ziehen musst. Was auch gelang. Freddy war nach 4 Loch ruckzuck 2 auf und kontrollierte den Spielverlauf. Das Schlitzohr aus dem Ösiland war sich aber seiner schweren Aufgabe bewusst, Zoltan hatte 9 vor!, das bedeutete im Klartext, das Freddy nur an jeden zweiten Loch eine echte Chance bekam um den kleinen Vorsprung von 2 auf ins Ziel zu bringen. Und über 5 Stunden Spielverlauf kann viel passieren. Und genau so kam es auch. Zoltan R., der einen Tag vor dem Wettspiel noch eine Antislice Trainerstunde genommen hat, robbte sich Loch für Loch, an den Ausgleich heran. Chapeu! Die Trainerstunde bei dem ungarischen Lüdericher hat gefruchtet und Zoltan spielte hervorragendes Golf. Ab der 15zehn (ein wunderschönes Par3), kam dann besagter Donner und Regen und das Spiel wurde zu einer Geduldsprobe. Spielstand: All square! In dieser Phase des Spiels haben sich beide Kontrahenten bereits auf eine Spielverlängerung über 19 oder noch mehr Löcher eingestellt. Der Alpenösi lobte Zoltan für sein Spiel, seine tollen Schläge und kontrollierte Längenkontrolle. Oder bluffte Freddy? Er lullte seinen Gegner ein und wartete auf Fehler von Zoltan. Und ja, da Zoltan auch nur eine halbe Trainerstunde hatte, funktionierte seine Schabtechnik auch nur eine halbe Runde. An der 17zehn ein falsch eingeschätzter Fairwayschlag und – zack, das Loch war geteilt, was Freddy von Vorteil war. Und – zack, der zweite Fehler am Fairway der 18zehn. Nerven oder Kopfkino bei Zoltan? Freddy war es egal und er konnte mit einem kontrollierten entspannten Bogey an der 18zehn den Sack zumachen. 1 auf, an der 18zehn, keine Verlängerung und zwei glückliche Spieler die sich wieder Lieb hatten.

Im Finale wartet jetzt auf den Alpenösi entweder der Hüftlahme Praxel oder Wolle. Wer von Euch zwei Hackern macht das Rennen? Ich warte auf Euch!!!

Servus Freddy

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