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Meistens kommt es anders und zweitens als man denkt oder Guido Garnies vs. Freddy Richter

Am Alten Fliess

Alfred Richter und Guido Garnies Altes FliessDekompression am alten Fliess
Am Montag den 09. Mai trafen sich Freddy und Guido zu Erstrundenmatch am alten Fließ.
Schon vor zwei Jahren gab es dieses brisante Auftaktmatch und damals schrubbte Freddy den armen Guido 2 und 1.
Wenn solch talentierte Giganten aufeinandertreffen, dann freuen sich die anderen Teilnehmer des Matchplays, weil einer der Topfavoriten nun raus ist.
Aber zur Chronologie:

Beide Protagonisten wurde am Montag durch den täglichen Einheitsbrei in beruflicher Hinsicht wieder so gestört, dass eine sorgfältige Vorbereitung mit höchster Konzentration nicht möglich war.
Auf dem Weg zum Platz stellte Guido erschrocken fest, dass er seine Ausstattung unvollständig war. Schläger, Schuhe, Socken und Schlüpfer waren vorhanden, jedoch Hose, Gürtel und Oberbekleidung nicht an Bord. Zeitlich gab es nur die Möglichkeit bei unserem lieben Manuel Zeh (Fairway Golf) in Pulheim sich die Sachen zu kaufen, um pünktlich am Abschlag stehen zu können. Selbstverständlich witterte der kluge Verkäufer Manuel seine Chance, nutzte Guidos Verlegenheit rigoros aus. Mit einer edlen grauweißen Adidaskombi machte sich Guido auf dem Weg und stand 15 min vor Abschlag am Desk des alten Fliess.
Freddy hatte für Startzeit gesorgt und den Kurs gelb/weiß gebucht, welchen der arme Guido bis dato noch nicht gespielt hatte. Da Freddy noch nicht auf dem Platzgelände zusehen war, setzte sich Guido mit Marcel Siem (der zur ein Promotion der Postbank aufm Platz war) zusammen, um über alte Zeiten zu plaudern. Leider kam Freddy doch 5 Minuten vor Teetime. Somit wurde das uninteressante Gespräch mit Siem abgebrochen und das Match nach zwei Probeschwüngen an der gelben 1 begonnen.
Relativ schnell wurde klar, dass der Sieger aus dem Jahr 2014 nicht so richtig bei der Sache war. Es schien so, dass einer der die Spitze bereits erklommen hat, nach neuen Zielen sucht. So kam von Freddy irgendwann an Loch 4 der Spruch: was mich sehr reizt, ist der wunderschöne Holzpokal.“
Eigentlich macht Freddy keine Geschenke, aber Guido hatte den Eindruck, dass er sich nicht zwingend gegen eine drohende Niederlage wehrt. So war Guido an Loch 7 schon fünf auf.

Es ist bekannt, dass Guido (als HCP-Schoner) jedes Jahr unter der Frühform-Krankheit leidet, weil die Knüppel von Oktober bis April in der Garage verbringen und er seine Kräfte so monatelang bündeln kann. Doch das es so weiterläuft wie zuletzt beim Angolfen der RGG am Lärchenhof, hätte Guido nicht vermutet.

An der 9 kündigte Freddy an, seine Golf-Festplatte neu zu booten, um die Wende herbeizuführen. Er kramte noch eine Tüte Studentenfutter aus dem Bag, um seinen Körper mit allen notwendigen Spurenelementen zu versorgen. Jedoch konnte er sich nur noch Rosinen aus der Tüte picken, denn auf dem Platz waren nicht mehr viele dabei. Guido war im Tunnel und wollte keinen Spalt die Tür aufmachen.
Obwohl Freddy das Niveau höher schrauben konnte, profitierte Guido bei gleichem Spiel von seiner Vorgabe. Nach der 13 war das Match beendet und Guido durfte Rache für das Erstrunden Match von 2014 nehmen.
Bemerkenswert war, dass der Platz erstaunlich gut zu spielen und in gutem Zustand. Die Runde war absolut schön.
Des Weiteren wollte Guido unbedingt erwähnen, dass Freddy so fair war, sich an Guidos Greenfee zu beteiligen. Denn Freddy durfte kostenfrei spielen.
Hut ab, dem fairen Verlierer, der nun in der Holzklasse für Schrecken sorgen wird. Dort wird er keine Geschenke mehr verteilen.

Euer Präsident Guido

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