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Der Teufel ist ja bekanntlich ein Eichhörnchen oder Hilko Malek vs. Frank Kuckelberg

Frank Kuckelberg und Hilko Malek Jetzt spiel ich ja das erste Mal mit und treffe gleich auf Hilko, der letztes Jahr immerhin im Halbfinale stand. Verabredet waren wir um 16.00 Uhr auf dem Velderhof. Nachdem ich erstaunlicherweise zügig über die Leverkusener Brücke fahren konnte und es erst 15.15 Uhr war, rief ich meinen Gegner Hilko mal an, ob er es auch pünktlich schafft. Es dauerte etwas bis er das Handy in seinem Bag gefunden hatte, außerdem war er nach dem 3. Körbchen Bälle anscheinend etwas aus der Puste. Er sagte mir er sei auf der Range müßte noch ½ Stund putten und zur Massage, aber wir könnten pünktlich abschlagen. Ich sagte wir können gern früher starten, da ich mich nie warm spielen würde und das für so eine Match nicht nötig sei.
Gesagt getan wir sind 2 Flights früher los, ich habe mich nur kurz warm geputtet.
Die ersten 2 Löcher habe ich ihn dann mit meinem Hölzchen 3 jeweils mind. 20 m kurz gelassen, den 2. aufs Grün gehauen und gewonnen. Ich wußte ja jetzt das er eine 9 Loch Mitgliedschaft hat und ich dachte mir so – Wir hätten ja auch nur 9 Löcher buchen können, reicht ja! –
Die 3 haben wir geteilt, die 4 habe ich gewonnen und ich war mir sicher, das ich mit 3 Löchern in Führung, das jetzt nach Hause schaukel. Nachdem er sich anscheinend von der Driving-Range erholt hat, spielte er die nächsten Löcher Par, Par, Bogey und Par und lag mit einem Mal ein Loch in Führung. Er war mit den Eisen so lang wie manche mit dem Driver. Gottseidank hat er diesen auch gespielt so konnte ich Ihn immer wieder mit meinem Hölzchen 3 kurz lassen. Die 9 habe ich dann gewonnen so das wir ausgeglichen auf die 2. Neun gehen konnten. Wir waren beide der Ansicht das wir uns bei diesem Stand die ersten 9 Loch hätten sparen können.

Er gewann dann die 10, ich die 11 und Hilko dann wieder die 12. Bahn. Wir spielten Loch für Loch immer gleich stark, an der 14 gelang mir ein wichtiger langer Putt mit Brake zum teilen – Puh der war extrem wichtig sonst wäre er 2 in Front gewesen. Die 15 haben wir erneut geteilt. Die ganze Zeit über war es auch wirklich nett wir haben geplaudert und alles plätscherte so vor sich hin.

Hilko führte an der 16 – Paar 3 – 180 m bis zum Stock – immer noch ein Loch. Gedanklich wäre ich bei seinem langen Eisenspiel, ich glaube für die Entfernung schlägt er ein locker geschwungenes Eisen 6, mit teilen zufrieden gewesen. Aber der Teufel ist ja bekanntlich ein Eichhörnchen und er schlug locker links ins Wasser – wo er nach seiner Aussage noch nie gelegen hat. In mir erwachte mit einem Mal mein Kämpferherz und der Verstand und ich war voll Adrenalin, konzentriert und fokussiert. Habe in dem Fall vorgelegt und das Loch zum Ausgleich gewonnen.
Beim nächsten Loch schlugen wir beide in den Bunker ab, Hilko spielte zuerst raus ich etwas weiter, so das ich 100m zum Grün hatte und konnte somit auf seinen Schlag reagieren. Hilko spielte etwas zu lang ins Vorgrün und ich Mitte grün. Bei der besseren Ausgangsposition konnte ich ihm das Loch auch abnehmen. Mit einem Auf für mich ging es dann auf die Bahn 18, die ich ganz ohne Druck für mich entscheiden konnte.

Beide haben wir unser Handicap bestätigt. Am Ende hat der Glücklichere oder der der am Ende seine Chance klar erkannt hat und den Sack zugemacht hat gewonnen. Hilko ist ein toller Sportsmann und ein fairer Verlierer und möchte sich gern den Holzpokal greifen.

Grüße an alle Sockets Frank!

Der nächste kann kommen!

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