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Jan gegen Pascal. Die (Morgen)Stunde der Wahrheit

 

Der Annäherungsschlag am 11 Loch von Jan!!!

Der Annäherungsschlag am 11 Loch von Jan!!!

Am 6. Mai hatte für Jan und mich die Stunde der Wahrheit geschlagen. Von einem der Präsidiumsmitglieder ungefragt als Opfer angemeldet und mit Bildern eindrucksvollster Trophäen geködert, gab es keinen Ausweg mehr.

In den frühen Morgenstunden machte ich mich auf den Weg zum Velderhof. Jan hatte bis zuletzt die Startzeit geheim gehalten, um mich nicht auf die Idee zu bringen, in Köln zu übernachten und dann ganz entspannt anzutreten. So traf ich also durch eine zweistündige Anreise im Berufsverkehr optimal körperlich und mental vorbereitet, rund 30 Minuten vor unserem 9:40 tee-off ein.

Als nächste kleine Überraschung hatte Jan den Pro-Shop Mitarbeitern bis 10 Uhr freigegeben. Somit war auf dem ganzen Gelände kein einziger Token für die Range aufzutreiben. Er wusste das natürlich und kam daher auch erst kurz vor halb zehn, vermutlich von einem ausgiebigen Frühstück mit seinem Mentaltrainer.

Gemeinsam mit zwei älteren Herren im flight ging es an den Start der grün/gelb Runde. Der erste Abschlag von Jan – 170m kerzengerade und locker aus der Hüfte geschwungen auf das Fairway – war der Zeitpunkt als ich das erste Mal an Aufgabe gedacht habe. Das passierte mir danach noch 17mal.

Meine Laune verbesserte sich allerdings schlagartig, als ich schon kurz danach eines meiner strategische Kernziele erreichte – nämlich an der 1 keine Lady zu schlagen. Mit zwei Bogeys hatte Jan schnell die Marschrichtung vorgegeben und lag 2 auf. Kurz bevor unseren beiden Mitspielern vor Mitleid die Tränen kamen, schenkte Jan mir die 3 – die ich mir mit einem meinem Handicap angemessenen Doppelbogey allerdings auch verdient hatte. Nach der 5 lag ich nur 2 hinten, ein deutlich besseres Ergebnis als ich zu hoffen gewagt hatte.

Was dann geschah ist mir – und allen anderen Mitspielern – auch in der Rückschau unerklärlich. Vermutlich durch den taktischen Einsatz einer Banane und dem frühen Erreichen wichtiger Ziele hatte ich einen Lauf! Die 6 gewonnen, die 7 gewonnen, die 8 gewonnen, die 9 gewonnen – 2 auf nach den ersten 9!

Die Banane reichte auch noch für die 10 – 3 auf! Jeder andere hätte an der Stelle seine Schläger im Wasserhindernis versenkt und wäre gegangen. Nicht so Jan. Auf der 11 war er wieder voll da und legt den Ball aus 173m neben den Stock (siehe Beweisfoto). Ich hatte einen solchen Schlag von ihm antizipiert und die Kugel in vorauseilender Hochachtung zuvor ins Nirwana befördert, damit sie bei seinem Traumschlag nicht im Weg liegt – Birdie für Jan! Scheinbar klang ihm auf der folgenden Bahn noch der Jubel der Zuschauermassen in den Ohren. Jedenfalls reichte mir das Bogey noch einmal für den Lochgewinn. Hier sollte die Geschichte eigentlich enden – aber wir waren leider erst an der 12… Ich blieb meiner Linie treu und habe auch die nächsten Bahnen unter konsequenter Fairwayvermeidung im Stealth-Golf-Modus runtergespielt. Aber es half nichts. Mit einem Par auf der 15 hatte mich Jan wieder gestellt – all square. Es tat ihm scheinbar etwas Leid und so vermied er auf der 16 die Wiederholung eines Par 3 Birdie durch den Einsatz von 4 Putts auf 10 Metern.

Ich möchte den Bußgürtel noch etwas enger schnallen und nicht unerwähnt lassen, dass es durchaus möglich ist auf der gelben 8 (unserer 17) zweimal das Wasser zu treffen. Wer dort noch kein Wasser bemerkt haben sollte…ES IST EIN DÜNNES RINNSAL KURZ VOR DEM DAMENABSCHLAG!!

Das Spiel fand seinen würdigen Sieger auf der 18 – 1 auf für Jan. Respekt – und jederzeit gerne wieder J

Euer

Pascal

 

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