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Mr. Golf Freddy Richter gegen „seinen“ Ordensträger Tobi Woods oder Alfred Richter vs. Tobias Freundenthal

ACHTUNG viele Nebensätze folgen:
Gefühlt hatte Freddy mir gerade bei der Kölner Golfwoche noch eine nette „Ohrlasche“ gegeben (Wer es nicht kennt, das ist wenn Freddy sich freut jemanden zu sehen oder ein schönes Spiel wünscht, dann heißt es nur „BURSCHIE“ und ZACK hat mein eine freundschaftliche Ohrfeige hängen ;-)…) und mir den Kölschen Golforden verliehen (meine Augen leuchten immer noch) und dann hieß es plötzlich, dass ich gegen Ihn spielen muss. Das war natürlich super für mich (ironisch gemeint) und super (ernst gemeint) für Freddy, da keiner bei den Cologne Sockets so gut um meine mentale „Stärke“ weiß wie Mr. Golf Freddy Richter. Aber was willst du machen „et kütt wie et kütt“. Freddy gegen Tobi

freddy_tobi_quer
Freddy hat mir dann sehr arbeitnehmerfreundliche Termine vorgeschlagen, in der Woche um 7 oder um 15 Uhr. Naja, da ich für gewöhnlich meine Mittagspause um 15 Uhr mache, habe ich mich mal für den Early Bird entschieden und das war auch gut so, denn genauso ging mein Spiel auch los. Schönes Birdie an der 1 vom Linkscourse am Kölner Golfclub. Schön den Abschlag nach rechts in Bunker gezogen, dann ein Fairwaybunkerschlag a la Rory und ein Putt – Orgasmus ;-)…
Freddy hat auch wie gewohnt souverän und ruhig gespielt und war auch immer so nett mich an jedem zweiten Loch darauf hinzuweisen, dass ich ja auch aufgeben könnte, dass dazu ja noch Zeit wäre und es doch sicherlich besser für mich wäre. Das hat er mir auch übrigens noch angeboten, als ich 4 auf war, ungefähr an Loch 11. Dann kamen aber leider einige AUSreißer bei mir und ich war plötzlich nur noch 1 auf, weil Freddy hier und da Pärchen spielte und mich mit Gesprächen über das (Berufs)Leben abgelenkt hatte. Zu seiner Verteidigung muss ich aber sagen, dass ich natürlich auch wie ich bin mit großen Kinderaugen alles wissen wollte (wann hat er was wie gemacht – guter Mann ;-)…).
Naja an der 17, Par 3 hieß es dann Arschbacken zusammenkneifen und den Sack zumachen, also Tobi, spiel dein angeblich immer sicheres 9er Eisen für knappe 140 Meter einfach gerade aus wie auf der Range. Tatsächlich hatte ich die Range dann auch vor Augen und hab das Ding einfach aufs Grün gesetzt. Zwar leider vor die Welle auf dem Grün, was auch der Grund war, dass Freddy mich nochmal ausdrücklich darauf hingewiesen hat, dass das ja jetzt wirklich kein einfacher Putt für mich wäre. Zu der Zeit hatte ich die klugen Sticheleien von Freddy aber in meinem Kopf schon umgewandelt in Vogelgezwitscher, das heißt jedesmal wenn er was sagte, hörte ich nur Birdies ;-)… Während er an der 17 erstmal chippen/pitchen musste, hatte ich meinen Putt „in Ordnung“ ca. 1 m ans Loch gesetzt. Er hatte ein Bogey gespielt und ich konnte jetzt alles klarmachen. Als ich kurz davor war mein Schläger auszurichten sagte er nochmal, dass ich ja jetzt alles klar machen kann und Nervenstärke zeigen kann, wenn ich diesen Putt mache. PLÖPP – Nervenstärke bewiesen und gegen Mr. Kölner Golfwoche gewonnen. Herr Richter, es war mir eine Ehre und ich werde alles dafür geben den Holzpokal zu gewinnen und du darfst Ihn dann auch mal anfassen oder gerne auch küssen, aber schlafen werde ich mit dem Pokal ;-).

Euer Tobi

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