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Das 2. Halbfinale Hilko vs. Batti

Den Drops gelutscht

Leichen pflasterten seinen Weg. Und die Namen lesen sich wie das „Who is Who“ der Kölner Golfszene. Clemens von Detten, Dirk Giessen und Freddy Richter, immerhin Vorjahressieger der Cologne Sockets Matchplayserie 2014, vernichtete Hilko Malek auf seinem Siegeszug in Richtung Halbfinale. Der Respekt vor Hilko war also dementsprechend groß. Hinzu kam, dass wir Beide ursprünglich Gründungsmitglieder der Cologne Sockets sind und die Turnierserie für uns eine unglaublich große Bedeutung hat. Dass es dann auch noch um den Finaleinzug gegen Präsident Guido ging, machte das Halbfinale noch brisanter.

Gespielt wurde das Halbfinale aus terminlichen und organisatorischen Gründen einen Tag vor dem großen Finale auf dem Platz Grün/Gelb im GC Velderhof. Wer dabei Parallelitäten feststellt und böses vermutet, selbst schuld… 😉

Auf den ersten drei Bahnen hatten wir dazu noch die Ehre, dass uns Sockets-Vize-Präsident Stephan begleitete. Aus Zeitgründen ging es mit einem klassischen Kaltstart auf die Runde. Vielleicht auch deshalb war das Niveau auf der ersten Bahn überschaubar. Loch 1 ging mit einem Bogey an Hilko. Danach kam ich aber besser in Tritt. Mein Driver entwickelte sich zu einer absoluten Waffe. An Bahn 3 spielte ich ein „Sandy Par“, doch Hilko hielt dagegen und so gingen wir  all square auf Bahn 4, wo uns Stephan verließ und damit leider auch Hilko sein Spiel. Bei mir strahlte hingegen in der Folge die Hitze des Drivers auf die restlichen Schläger ab. Das Resultat: Par – Par – Birdie – Par – Bogey – Par. Somit lag ich nach der 9 5auf und wenn man ehrlich ist, war „der Kuchen gegessen“, „der Drops gelutscht“, „der Affe tot“, „aus die Maus“, „die Messe gelesen“, „Schicht im Schacht“ oder einfach „Ende im Gelände“.

Tatsächlich war dann nach Bahn 13 Feierabend. Ich gewann mit 6&5. Dass Hilko trotz Meniskusriss, schlechten Wetters und eines gebrauchten Tages immer freundlich, sympathisch, fair und höflich war, kann ich nicht verstehen – rechne es ihm aber hoch an. Danke Hilko. Das ist Sportsgeist!

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