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Rubbel die Katz an Loch 11 oder Sebastian Schmidt vs. Franz Bocks

Schloss Miel Sunshine State war gestern…
Liebe Cologne-Sockets, wir alle rätseln vor jeder Runde unserer geliebten Matchplay-Serie, wie die optimale Vorbereitung für das kommende Duell auszusehen hat. Aufwärmen? Einspielrunde? Kaffee oder Tee? Am Vorabend nüchtern oder stock betrunken? Strategiebesprechung mit dem Trainer oder planlos zum Sieg? Bagger Vance oder Happy Gilmore? Auch als Titelverteidiger kann ich euch darauf leider keine Antwort geben, aber eins lasst euch gesagt sein: Fahrt nicht vorher zwei Wochen nach Florida!!!
Das hat nämlich der liebe Franz gemacht. Resultat der 14 Tage „Sunshine State“: Tiefenentspannung, gute Laune, an das Gute im Gegner glaubend, Sonne im Gepäck und im Gesicht. Kurzum, nicht ideal vorbereitet auf ein Duell mit dem Messer zwischen den Zähnen und allen fiesen Tricks, wie z.B. in die Puttlinie des Gegners laufen, Husten in der Ausholbewegung und Bällen im Rough fallenlassen, etc.… was man halt so macht in einem Duell bei der Cologne Sockets Matchplayserie! 😉
Mit dieser unfairen Einstellung – und nur so – war ich in der Lage Franz zu besiegen.
Tatort: GC Schloss Miel
Todeszeitpunkt: Loch 11
Todesursache: 9auf 7
Tatwaffe: Ben Hogan Apex Edge Pro
Motiv: Titelverteidigung
Tatablauf: Bogey-Birdie-Par-Par-Doppelbogey-Birdei-Par-Bogey-Bogey-Bogey-Par

Todeszeitpunkt, Todesursache und Tatablauf machen deutlich, dass bei mir an diesem Tag sehr viel zusammenlief. Da half es auch nicht, dass Franz das schwerste Loch mit einem überragenden Par gewann. Franz zeigte sein ganzes Können, leider erst auf den Löchern 12-18. Als es um nichts mehr ging, lief er zur Hochform auf – inklusive eines Birdies. Dennoch war es ein großartiger Golftag. Ich kann nur jedem von euch eine Runde Golf mit Franz ans Herz legen. Der Mann ist einfach super entspannt, unterhaltsam und hat immer etwas Sonne im Gepäck. Es ging sogar so weit, dass er für mich einen perfekten Caddy gemacht hat (nur meine Tasche musste ich noch selber tragen ;)). Obwohl ich den Platz das erste Mal gespielt hatte, kam es mir vor wie ein Heimspiel. Franz warnte mich vor Bunkern, Wasserhindernissen und Bäumen. Außerdem gab er mir exakte Längenangaben durch und beriet mich auch noch in der Schlägerwahl – zu seinen Ungunsten, denn er lag immer richtig. Wenn also einer den Holzpokal verdient hat, dann Franz.
Ich drücke alle Daumen und freue mich in Runde 2 auf die Final-Revanche gegen den Präsidenten!

Euer Sebastian

 

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