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Sicherheitsschuhe gegen Lackschuhe oder Axel vs. Guido

Guido Garnies bei der Vorbereitung
Guido vs. Axel

Das war für Guido der dritte Streich! Folgt auch der Vierte?

Sicherheitsschuhe reichen dann doch nicht….
Leider konnte ich bei der Auslosung der Matchplayserie im Päffgen nicht dabei sein. Als ich die Zuordnung in der Setzliste gesehen hatte, wusste ich,…

da konnte etwas nicht mit rechten Dingen zugegangen sein. In meinem Verästelungs-Viertel befanden sich nur Kracher und Favoriten. Nun gut. Ich fühle mich aktuell wie der 1. FC Köln, der eigentlich jeden schlagen kann, aber dafür alles abrufen muss. Also Helm auf und durch. Direkt in erster Runde musste ich sozusagen gegen Bayern ( Dirk Mölder ) antreten, im Achtelfinale wartete Barca ( Andreas Pack ) und nun im Viertelfinale Real ( Dr. Axel Bohnert). Na ja. Ich wollte schon abschenken, aber meinen Gegner Axel Bohnert (Hcp 10 – genannt „The machine of kürten“) kannte ich von einigen privaten Runden. Ich wusste also, dass ich die Laufbereitschaft seines Ronaldo-Drivers auf einem Platz mit Doglegs sowie viel Baumbestand hemmen und sein Toni Kroos Wedge durch gut geschützte Grüns einschränken musste, um überhaupt eine Chance zu haben. Also fiel meine Platzwahl auf Refrath.
Wir trafen uns vor zwei Wochen an einem sonnigen Tag, welcher leider beiderseits von beruflicher Hektik geprägt war. Zu allem Überfluss trafen wir an Loch 1 unseren lieben Obersocket Harry Schröder, der sich mal wieder mitten in der Woche einen schönen Tag in Refrath machte.
Es wurde einer meiner schlimmsten Golftage überhaupt. Axel spielte grundsolide, aber ich legte los wie die Feuerwehr nach 9 Loch hatte ich mit einer 39 eigentlich Axel in die ewigen Jagdgründe verabschiedet. Ich lag 5up.
Nach der Pärchenteilung an Loch 10 befasste ich mich schon mit der Auswahl der Champagner Flasche im Clubhaus. Ich vergaß völlig Axel im Blick zu behalten, denn mein Spiel blieb gut: Par an der 11, Par an der12, ohhhh wie bitte Axel ??? Du hattest zwei Birdies?? Egal. Wir sind an der 13 und ich bin noch 3 up. ….Scheisse, warum haut der jetzt mitten aus dem Wald einen Zweihundertmeterschlag an den Stock ? Und warum haue ich die Kugel aus 60 Meter neunzehn Meter zu kurz ??? Na ja, wir sind an der 14 und ich bin ja noch 2 up. An Loch 14 Axel Bogey, ich Par. Hurrrraaaa , Messe gelesen ich bin an der 15 und drei up. Ich blicke auf Loch 15, einem leichten Par 3. Ich darf vorspielen und komme mit einem breiten Grinsen von der Teebox. „So, meiner liegt schön 3 Meter neben dem Stock“ Axel sagte nur: „Na ja, drin ist er noch nicht“ Recht hatte er !!!! Er nagelt seinen dreckigen ProV1 genau sechsundvierzig Zentimeter hinter die Fahne, welchen ich noch auf der Teebox zum Birdie schenkte. . Auch egal. Wir sind an der 16 und ich 2up. Schnief.
Axel schlägt den Zweiten in den Grünbunker in die beschissenste Lage in einem Bunker überhaupt und ich liege mittig am Grünrand. Also alles gut. Den Rest spar ich mir.
Nach der 18 wollten wir zum Stechen und an Tee 1 weitermachen. Leider war der Platz zu voll.
Axel war fair. Denn ich war fix und fertig. Wie konnte ich nur 5 up nach der 11 versemmeln. Wie schlecht ist das. Sein Angebot an einem anderen Tag das Stechen zu vollziehen, nahm ich dankend an.
So verabredeten wir einen neuen Termin für die Extralöcher.
Mir schlotterten 8 Tage die Knie.
Am Kölner Golfclub trafen wir uns an einem Frühabend. Der arme Axel stand an Tee 1 und wir beide schauten auf sein Schuhwerk. Bedauerlicherweise hatte er seine Golfschuhe vergessen und wollte das bedeutende Match zwingend in den Sicherheitsschuhen, die noch aus dem Auto gekramt hatte, beginnen. Ich bot ihm Verlegung an, welches er ablehnte.
Es sollten 7 Extralöcher werden. Erstaunlicherweise konnte ich das Match für mich entscheiden.
Nachdem ich in der Vorrunde Bayern, im Achtelfinale Barca und im Viertelfinale Real geknackt habe, befinde ich mich nun im Halbfinale. Erstmals spüre ich auch den Druck – als Favorit. Denn wenn ich auf die Halbfinalpaarungen schaue, stehen ja neben mir als 1. FC Köln nur noch Hansa Rostock, Sandhausen und Sonnenhof-Großaspach da. Alles lösbare Aufgaben. Deshalb freue ich mich auf alle Fans, die bei unserem Finalturnier dabei sind….. wenn ich das Double feiern kann. Denn jetzt werde ich die Matchplayserie gewinnen und den 1805 Cup kann mir keiner mehr nehmen.
(Nur zur Info) Als die Rheinland-Majors gelten folgende Turniere:
• 1805 Cup (im Mai)
• RGG Tourfinale (im Juni)
• Cologne Sockets Matchplay (im Oktober)
Ich werde der erste sein, der zwei Majors in einem Jahr holt.
Nächstes Jahr werde ich es Jupp Heynckes nachmachen und das Triple holen.
Gruß an Euch Hacker.

2 Comments

  1. Schön das ich ich Dich Hansa Rostock bin. Du weißt die können kein Fussball spielen haben aber beinharte Fans.

    Ich muss weg: Training!!!

    Wir sehen uns auf dem Platz

  2. Guido sagt:

    Lieber Stephan,
    nein, Du läufst nicht als Hansa-Kogge bei mir. Nein, wenn Du den Spielstil von Großaspach (gespr. GroßerAsbachUralt) kennen würdest….. ultralange beinharte Typen, die von hinten ultralange Bälle irgendwohin kloppen, aber dann vorne aus unmöglicher Lage äußerst genau neben den Pfosten in den (Mund-)Winkel zirkeln.
    Auf diese Taktik werde ich mich einstellen, denn mein Maroh wird alles abfangen, Timo Horn-Driver wird weite präzise Abschläge machen und mein Modeste-Putter wird an jedem Loch knipsen.
    Info
    Hansa Kogge: Batti
    Sandhausen: Hilko

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