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Stephan Heiss vs. Batti „Die Maschine“ Schmidt

MainzAm Freitag hat mein Vorrundenspiel gegen Sebastian „die Maschine“ Schmidt stattgefunden.

Hier der Bericht unseres Duells.

Ich bin am Freitag früh um 9:00 Uhr auf Einladung von Batti mit Harry nach Mainz gefahren. Die Entscheidung unser Match auf dem Boden des Mainzers Golfclubs auszutragen war der Anfang allen Übels.
Aber von Anfang an: Es war ein perfekter Tag, die Sonne schien und wir hatten uns frei genommen. Harry wollte diesem epochalen Match beiwohnen und begleitete mich nach Mainz. Gegen 11:00 Uhr trafen wir dann entspannt ein und wurden freundlich im Golfclub begrüßt.
Harry ging relativ zügig auf die Runde um zum Finale wieder zu uns zu stoßen. Ich sah mich erst mal im Golfclub um, da unsere Startzeit erst 14:00 Uhr war. Das Clubhaus war eine alte Tennishalle aus den 70er Jahren, der Parkplatz war etwas staubig aber alles in allem machte es einen guten Eindruck.

Die erste Verwirrung kam in mir auf, als die freundlichen Herren auf der Terrasse lachten, nachdem ich Ihnen von mein Vorhaben erzählt habe, hier mein Matchplay auszutragen. Das Lachen und die Frage nach genügend Bällen war nicht gut für mein seelisches Gleichgewicht. Wo hatte mich Batti nur hingeführt. Er kannte doch noch vom Lüderich meine Phobie vor schmalen Golfplätzen.
Ganz nobel zahlte Batti, das Greenfee, für mich und Harry, auch hier hätten die Alarmglocken laut schrillen müssen. Egal! Dank dem Birdiebook konnte ich mich schon mal auf den Platz einstimmen. An der 1 paar Bäume rechts usw. Im Kopf spielte ich gerade meine Proberunde und ich spiele sie richtig gut.
Pünktlich um 14 Uhr schlugen wir dann ab. Das Problem: Auf dem Fairway standen 10 hundertjährige Eichen und links war so 10 Meter Platz bevor das Wasser anfing. Na das geht ja gut los dachte ich nur. Ein verzogener Abschlag kostete mich direkt das erste Loch. Ein Birdie an der 2 brachte mich zurück auf all square. Foto 2-1An der 3 dachte ich: Warum spielen wir unser Matchplay nicht auf einem Golfplatz. Rechts eine Schlucht und links Wald. Landezone minimal und als Gegner eine Maschine. Es gibt Dinge die wünscht man sich anders. Das Loch habe ich natürlich nach 3 Bällen im Aus verloren. Batti spielte natürlich wieder das Par.
Foto 3-1An der 4 wurde meine Psyche auf eine harte Probe gestellt. Das Loch 287 Meter weg lag unten im Tal. Batti nimmt das kleine Holz und haute den Ball aufs Green. Ging mir Batti „die Maschine“ auf die Nerven. Ich spielte das Par und er Gott sei dank auch. Nur 1 hinten nach 4 Löchern grenzte an ein Wunder.

Ab dann begann aber mein persönliches Debakel. Ich konnte dem Druck nicht länger standhalten und verlor Loch um Loch. Batti spielte Par um Par und wenn es mal schlechte Schläge gab, lag es am Platz!!! Gute Bälle sprangen bei Ihm schon mal gerne im 90 Grad Winkel weg. An der Neun lag ich dann 4 hinten!!!! Wer die ersten 9 Löcher als Golfplatz bezeichnet ist entweder der Präsident vom Club oder der Platzarchitekt.

Eine Dose Red Bull war der letzte verzweifelte Versuch noch irgendeine Wende herbeizuführen. Und was soll ich sagen. Red Bull verleiht Flügel. Ich konnte die 10 und die 11 gewinnen. Nach der verlorenen 12 konnte ich die 13 und 14 für mich entscheiden. Weil ich so gut war? Nein weil ich einen Ball im Spiel hatte. Blinde Abschläge und wild springende Bälle forderten bei Batti ihren Tribut.

Dann machte er aber wieder ernst und an der 16 hatte dann das Match seinen würdigen Sieger gefunden. Foto 5Um mich dann weiter zu demütigen hat er auf der 17 das 300 Meter entfernte Green getroffen. Dafür brauchte er sogar einen Driver.

Ich wünsche meinem Besieger viel Erfolg in den anderen Matches.

Und falls ihr mal die Gelegenheit habt den Mainzer GC zu spielen, nehmt Bälle mit, sehr viele…

Und ab jetzt ist der Lüderich für mich eine Autobahn.

Schönes Spiel

Euer Stephan
Mitglied der Cologne Sockets

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