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Harter Kampf bei 33°C in Leverkusen 

Am Sonntag den 11.07. kam es in der 2. Hauptrunde zum Showdown der letztjährigen Finalisten.

Sebastian gegen Guido

Um 8.00 Uhr trafen wir uns auf den Parkplatz und bemerkten, dass der Club seine Pforten erst um 9.00 Uhr öffnet. Weder die notwendige Morgentoilette (wegen Schwungblockade extrem wichtig), noch ein gepflegtes Warmschlagen auf der Range war möglich. Somit begaben wir ohne große Probeschwünge zum Abschlag 1, welchen Batti mit einem Monsterdrive an die 100 m Markierung eröffnete . Mein erster Drive landete wie üblich leicht verzogen, irgendwo weit weg in den Wicken. Glücklicherweise kam meine gefürchtete Geheimwaffe noch rechtzeitig zum Platz . Harry ! Er besuchte uns und begleitete uns die ersten 7 Löcher . Ein Traum, denn Harry quatschte Batti direkt so voll, dass dieser seinen 2 Schlag auf der Eins in den linken Grünbunker setzte. Es begann Battistas schwersten drei Löcher der letzten Jahre.

Innerlich pinkelte ich mir vor Schadenfreude fast in die Hose. Batti schlug kreuz und quer über den Platz, was bei seiner Länge eine echtes Problem darstellt und was man eigentlich nur von Stephan H., Axel B. sowie Harry S. kennt.

Wow – so war ich nach drei Loch schon drei auf. Dann wurde eine Zeit von beiden Seiten anständiges Golf gespielt. Aber beiderseits machte die Hitze etwas zu schaffen. Und Batti konnte seine Monsterabschläge ( i.d.R. 240-260 Metros) nicht so richtig auf die Bahn setzen. So konnte ich meinen Vorsprung sogar noch ausbauen. An der 15 !!! war ich (ja Guido) mit 4 auf. Das ist wie im Fußball 4:0 in der 88 Minute und dann begann das unfassbare Drama – aus meiner Sicht.
Auf der Bahn 15 einem Par 5 platzierte Batti einen 255 Drive Mitte der Bahn. An seinem Ball angekommen, machte er keine Anstalten weiter zu spielen. Es waren noch 215 m mit gutem Gegenwind zum Grün und ich fragte höflich, ob er Kreislauf hat, oder mal Groß muss oder vielleicht dehydriert ist. Nein, erwiderte Batti, siehst du Vollochse nicht, dass der Flight vor uns noch auf dem grün ist. Aaaaahhhh, der feine Herr möchte den Ball an den Stock………..was er auch tat. Ich schenke das Loch -nach meinem dritten Schlag neben das Grün- ab. Na ja . Noch bin ich ja 3 auf und nur noch 3 Löcher, dachte ich, da kann nix schief gehen.
Und nach dem Batti wieder seinen Drive viel zu lang über das Dogleg (DL-Ende 240 m) mit 260 Meter ab in die Bäume servierte und ich punktgenau Mitte Fairways im Dogleg lag, dachte ich, es ist vollbracht. Leider verlor ich wegen zu großer, völlig unberechtigter Vorfreude total die Übersicht und hackte rum. Wegen zusätzlich kopflosem Spiel verlor ich völlig zu Recht auch das Loch.

2 auf bei noch zwei zu spielneden Löchern.

Nun angekommen auf Abschlag der 17 Par 3 mit lächerlichen 137 Meter 😂😂😂. Mit meinem braunen Kackstift konnte ich schon Bilder malen. Aber ich dachte nur: Teilen, nur teilen,

Da muss man teilen. Batti schlägt ab ………und ……….der Ball flog ins frontale Wasser, weil er die kurz gesteckte Fahne attackieren musste. Nett wie ich bin, schlug ich den Ball auch ins Wasser, weil ich den Ball tuntig vorlegen, das Par 3 als Par 4 spielen wollte.

Nachdem wir beide die nächste Murmel aufs Grün platzierten, fiel mein 3 Meter Putt mit einigen Break äußerst glücklich und die Messe war gelesen.

Es macht immer wieder Spaß gegen Sebastian zu spielen, weil er ein echter Sportsmann ist.

Sebastian Schmidt und Freddy Richter beim Friseur

Sebastian und Freddy Richter beim Friseur

Nicht umsonst begleitet er Martin Kaymer zu den Olymischen Spielen und wird die Presse und Öffentllichkeitsarbeit für den DGV abwickeln. Hierfür wünschen die Cologne Sockets alles Gute und viel Erfolg.

 

PS: Platz in sehr gutem Zustand, wie immer sehr anspruchsvoll zu spielen und die Gastro ganz okay sowie freundlich.

Euer Präsi Guido

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