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Zwei Pärchen oder Das Wunder vom Clostermannshof / Pascal vs. Norbert

Die reine Idylle. Wer will hier schon kämpfen...

Die reine Idylle. Wer will hier schon kämpfen…

Nach langem Terminsuchen und absolviertem Trainingslager einiger der hier aktiven Herren in Marokko, war es am Montag endlich soweit: mein erstes Match in der Trostrunde gegen Norbert.
Ich hatte ihm die Wahl der Wiese überlassen. Da ich selbst auf meinem Heimatplatz keinerlei Wiedererkennugseffekte habe, konnte ich hier sehr tolerant sein. Also 17:04 Uhr Clostermannshof, bei Bombenwetter.
Ich kam entspannt eine Stunde vorher an und habe auf der Range den ein oder anderen Ball getroffen. Das ist nicht immer so und machte mich entsprechend hoffnungsvoll.
Norbert brachte noch einen sehr netten Spielkameraden mit und so machten wir uns zu dritt auf die Runde.
An der 1 haben wir Höflichkeiten ausgetauscht und das Loch nach gefühlten 15 Minuten entsprechend unseres Spielvermögens im hohen einstelligen Bereich geteilt. Für das folgende Par 3 haben wir gemeinsam nur 11 Schläge gebraucht (zu zweit, nicht zu viert!) und mit lediglich vier Putts hatte ich hier das glücklichere Händchen – 1:0. Ein derart heißer Putter gab mir Auftrieb!
Was danach geschah ist mir, und allen die mein extrem fairwayschonendes Geschubse kennen, völlig unerklärlich: Loch 3 Par, Loch 4 Par! Das ist mir in meiner jungen Golferkarriere noch nie gelungen. Norbert hatte sich inzwischen auch sehr gut ins Spiel gebracht aber gegen diesen Geniestreich war er machtlos – 3:0. Ich habe dann sehr schnell in mein normales Spiel zurückgefunden und während Norbert einen Drive nach dem anderen auf das Fairway legte, nutzte ich meinen Vorsprung, um etwas Ballast – in Form von überzähligen Golfbällen – in der umgebenden Flora abzuladen. All square nach der Acht.
Nach gewonnener Neun erinnerte ich mich an Jan’s Zauberschlag aus meinem Erstrundenmatch und habe ihn dreist kopiert: auf dem 193m Par 3 die Murmel mit dem Eisen 2m neben den Stock geschleudert! Klare Sache – nur noch 2 Putts (!) und das Loch war meines.
Auf der 13 lochte Norbert einen unglaublichen 15 Meter Putt, als sei er die Strecke vorher mit der Wünschelrute abgegangen: ganz großes Kino.
Nach Lochgewinn auf der 15 hätte ich an der 16 alles klar machen können – hatte aber für die Rückfahrt noch zuviele Bälle im bag. Zwei Abschläge ins Aus waren das probate Gegenmittel. Norbert hielt das Spiel offen.
Knapp bis zum Ende, war die Entscheidung dann mit zwei auf nach der 17 gefallen. Eine sehr nette Abendrunde, an die ich mich gern erinnere.

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